Den Weg, den David und ich x Mal gefahren sind, durfte nun endlich auch unser Rumpf zurücklegen. 

Nachdem sämtliches Zubehör mitsamt 10 Kubikmeter Isolation in den Schiffsrumpf gestapelt wurde, konnte die Reise beginnen. Besonders anspruchsvoll waren die ersten 20 m aus der Werfthalle hinaus. Diese legte der Rumpf auf kleinen Schwerlastrollen zurück, welche aufgrund der 10 Tonnen last ab und zu im Teer einsanken. Aus der Halle gezogen mit einem starken Auto, konnte der Alurumpf auf den Lastwagen verladen werden. Diese fuhr in der Nacht und nahm am frühen Morgen die Fähre von Friedrichshafen nach Romanshorn. So durfte Aroha das erste Mal übers Wasser gleiten – als Sonder- und Schwertransport. 

Nach den Zollformalitäten und einer kurzen Ruhepause für die Chauffeure ging es um 9 Uhr weiter mit Polizeibegleitung bis ins Toggenburg. Hier wurde das Schiff zum zweiten Mal angehoben und auf einen Traktorenanhänger gestellt. Auf diesem konnte der Rumpf die letzten Meter bis zum Bauplatz zurücklegen.