Freie Fahrt gerade aus, der Blick Richtung offenes Meer, links und rechts Stege, eine leichte Brise im Gesicht. Das sind die Bedingungen für die erste Hafenausfahrt und unser drittes Hafenmanöver unter Motor. Die Aufregung ist gross. Letzte Lebensmittel werden durch unsere Freunde eingekauft. Der Einkauf vom Supermarkt kommt um 10Uhr, alles wird seegangtauglich verstaut. Wir bereiten das Schiff vor, besprechen das Manöver. Jetzt wollen wir loslegen, ein Telefon an unsere Freunde, sie sollen den Markt geniessen, der Kranführer wünscht uns alles Gute, wir werfen die Leinen los. Kurzes Eindampfen in die Vorspring um Abstand zwischen Heck, Steg und dem Schiff hinter uns zu gewinnen. Die Vorspring rutscht schlecht über den Poller, Stefanie gibt alles und zieht den Bug frisch fröhlich wieder zum Kransteg. Mit zweimaligem Vor- und Rückwärtsgang müssen wir den Bug wieder Richtung Hafenausfahrt drehen.

Dann Vorwärtsgang einlegen und die schwimmende Reise beginnt. 

Immer wieder der Blick auf die Karten und auf den Echolot (Tiefenmesser): Sind da wirklich keine Untiefen? Mit etwas Abstand zum Land und einem leichten Wind rollen wir unser Klüver (Vorsegel) aus. Wir testen das Segeln mit dem einen Vorsegel, sind überrascht und erfreut wie leicht und  ausbalanciert sich die Aroha steuern lässt. Bei auffrischendem Wind rollen wir das Segel schnell weg. Ist doch einiges an der Leinenführung erst provisorisch gelöst.

Unser erster Ankerplatz ist in Sichtweite. Die Tiefenlinien gut im Blick graben wir den Anker das erste Mal in den Grund.

Wir verbringen den Abend mit unseren Freunden. Wir setzen sie bei auffrischendem Wind wieder an Land ab und nun sind wir alleine.